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Vortrag in der Neulandhalle: Alfred Kamphausen

Neulandhalle | Franzosensand 2, 25718 Friedrichskoog
  • Kultur
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Elbdeich
Foto: Jörg Reichert

Museumsarbeit und Kulturpolitik in drei deutschen Staaten

1931 übernahm Alfred Kamphausen die Leitung des Dithmarscher Landesmuseums. Durch Umstrukturierungen und eine neue Vermarktung des Museums erzielte er bereits im ersten Jahr nach seinem Amtsantritt noch nie da gewesene Besucherzahlen. Ausgehend von seinen Erfolgen in Dithmarschen übernahm er immer mehr kulturpolitische Ämter, die es ihm ermöglichten, die Museumslandschaft in Schleswig-Holstein nach seinen Vorstellungen mitzugestalten. Ab 1932 war er bereits Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der schleswig-holsteinischen Museen und auch in der NS-Zeit schritt seine kulturpolitische Karriere voran. Er vernetzte sich mit nationalsozialistischen Kulturorganisationen
und wirkte ab 1936 als Landesmuseumspfleger. Kamphausen begutachtete die schleswig-holsteinischen Heimatmuseen, beriet die Museumsleiter und kümmerte sich um den Nachwuchs. Nach 1945 schloss er sich dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund an und wurde zum Mitbegründer des Schleswig- Holsteinischen Freilichtmuseums in Molfsee. Ab 1962 baute er als Leiter das Freilichtmuseum weiter aus und verhalf diesem zu internationaler Anerkennung. Drei politische Systeme überdauerte die kulturpolitische und museale Karriere Alfred Kamphausens. Doch wie sah seine museale Tätigkeit konkret aus? Welche Vorstellungen brachte er in die Kulturlandschaft ein und welche (NS-)Kontinuitäten sind erkennbar?

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